Willi Winzig hat es nicht leicht: Da sitzt er nun schon seit so vielen Jahren im Finanzministerium, und trotzdem wird er nie so richtig zur Kenntnis genommen. Dabei hat er schon so viele Finanzminister kommen und gehen sehen. Und der neue Minister, Herr Kuhländer, sollte eigentlich Landwirtschaftsminister werden, da kennt er sich nämlich aus – von Finanzen versteht Kuhländer bedauerlicherweise so gar nichts. 

Also kann Willi seine kleinen „Schiebungen“ weiter heimlich durchziehen – denn er hilft gerne denen, die nichts haben, indem er die staatlichen Forderungen einfach nicht absendet. Als dieser Trick letztlich doch auffliegt, sieht’s nicht gut aus für Willi Winzig: seine Pensionsbezüge sollen zur Strafe spürbar gekürzt werden. 

Da hilft nur eins: Willi muss so tun, als sei er verrückt. Und je besser er in diese neue Rolle hineinwächst, desto ernster wird er auf einmal genommen. Und es geschehen jede Menge Dinge, die Willi absolut nicht eingeplant hat. 

Da er gleichzeitig von der Kollegin Fräulein Weguscheit angehimmelt wird, selbst aber für die unnahbare Tierärztin Frau Dr. Kubin schwärmt, steht den immensen komödiantischen Verwicklungen nichts mehr im Weg…

 

Das schreibt die Presse:

„Überzeugende Gestik und starke Mimik – Gelungene Premiere von „WILLI WINZIG“ im Weyher Theater

Mit „WILLI WINZIG – DAS HAT MAN NUN DAVON!“ legte ganz besonders Thorsten Hamer als Willi Winzig eine grandiose Premiere auf die Bretter des Weyher Theaters. Hamer weiß, was er tut: Denn er gilt als versierter Heinz-Erhardt-Interpret und hat dessen Programme mehr als 1000 Mal auf die Bühne gebracht. Auch am Weyher Theater brilliert Thorsten Hamer in der Komödie von Heinz Erhardt als solcher – und bedient dabei alle Genres. Den Schüchternen, den Verrückten, den Ehrlichen und manchmal auch den Mutigen. Das alles garniert mit der nötigen Prise Witz und Klamauk, mit einer starken Gestik und Mimik. Dabei ist es nicht selbstverständlich, die Stücke und den Humor aus den 1950er- und 1960er-Jahren auch im 21. Jahrhundert zu einem Erfolg zu machen. Dem Ensemble des Weyher Theaters ist das gelungen. Zwei humorvolle Stunden sind garantiert.“ (Kreiszeitung; 22.05.2017)

„Irrsinn als Karriere-Turbo

Spritzig, gekonnt, turbulent und humoristisch: Die Rolle als Willi Winzig ist Thorsten Hamer auf den Leib geschrieben. Er spielte den Verrückten in Perfektion, hatte das Original förmlich in sich aufgesogen – im Tonfall ohnehin, aber auch in Gestik und Mimik. Das war richtig großes Kino. Aber natürlich auch, weil sich die anderen Schauspieler hervorragend um ihn rankten. Die Darstellung der Figuren lieferte ihm wunderbare Vorlagen und brachte so manche Situationskomik zu Tage. „DAS HAT MAN NUN DAVON!“ ist schlicht und einfach ein wunderbares Lustspiel. Wer gerne herzhaft über Wortspiele und intelligente Blödeleien lacht, sollte sich das Stück unbedingt anschauen. Jubel für Thorsten Hamer im voll besetzten Weyher Theater. Einen tobenden Zuschauerraum und stehende Ovationen gab es als Belohnung für alle Darsteller zur Premiere.“ (Weser-Kurier; 22.05.2017)

 

„Thorsten Hamer lässt Heinz Erhardt auferstehen

Eine Paraderolle von Thorsten Hamer. Das Ensemblemitglied des Weyher Theaters gilt als einer der besten Erhardt-Interpreten in Deutschland und hat das bei der Premiere von „WILLI WINZIG“ einmal mehr unter Beweis gestellt. „Die Haltung, die Bewegungen, die Sprache – wie Heinz Erhardt in jung“, schwärmt ein Premierengast. Hellauf begeistert war das gesamte Publikum. Thorsten Hamer konnte man ebenso wenig widerstehen wie den Lachsalven im Publikum. Gäbe es den Begriff „sich kringelig lachen“ noch nicht, er wäre am Freitag erfunden worden. So fühlte sich das Publikum erneut bestens unterhalten!“ (Sonntags-Tipp; 21.05.2017)

 

„Mit Hingabe den Erhardt verjüngt – Weyher Theater feierte Premiererfolg

„Stehn Se da nicht so Cognak – äh, rum!“ Von Heinz-Erhardt-typischen Redewendungsverdrehungen lebt das Theaterstück „DAS HAT MAN NUN DAVON“. Die Neuauflage wiederum ist eine Thorsten-Hamer-Show. Wenn Thorsten Hamer in diese Paraderolle Erhardts schlüpft, dann wird Erhardt selbst für ihn zur eigentlichen Hauptfigur. Stimme und Tonfall, Mimik und Gestik seines Idols fängt Hamer dermaßen treffend ein, dass jedem Fan warm um’s Herz werden sollte. Modernisiert hat er den Dreiakter lediglich behutsam. In weiteren Rollen bereiteten erfahrene Ensemble-Mitglieder die Bühne, um den unaufhaltsamen Aufstieg des Willi Winzig mit ganzer Hingabe an das große Vorbild auszuleben.“ (Weser-Report; 21.05.2017)

Zukünftige Vorstellungen

29. Juli 2018
9:30
Intscheder Bauernhof-Eis
An der Aue 16, 27337 Blender-Intschede
2. August 2018
20:00
Weyher Theater
3. August 2018
20:00
Weyher Theater
4. August 2018
20:00
Weyher Theater
5. August 2018
15:00
Weyher Theater